Das letzte Gespräch

Ein Ehemann noch ganz im Leben,
kommt Abends spät nach Haus.
Seine Frau schon tief im Schlaf,
legt er sich hin - macht Lichter aus.
Friedlich schläft er bald schon ein,
und ein Traum beginnt in der Dunkelheit.
Erst ganz düster und dann hell,
und eine wärme macht sich breit.
Aus dem hellem Licht ertönt,
eine Stimme sanft und warm.
Willkommen in der Ewigkeit,
wir nehmen dich in den Arm.
Verstört ist der Mann nur kurz,
versteht recht schnell was hier geschah.
Und fängt nun zu denken an,
er war noch nie den Tränen so nah.
Ich hätte noch so viel getan,
doch konnte ich doch nicht erahnen.
Was in dieser Nacht geschieht,
es wäre gelaufen in andere Bahnen.
Meine Frau hätte ich geküsst,
und bis zum Schlaf im Arm gehalten.
So vieles hätte ich noch getan,
geändert hätte ich mein verhalten.
Nun steh ich hier im hellen Licht,
steh in der wärme im hellen Schein.
Doch ändern kann ich nichts mehr,
nun lauf ich halt ins Licht hinein.