Gebeinte Schlange

Ich trage diese Worte längst in mir
und sie ballen meine Faust.
Werd im inneren zum Tier,
weil du Lügen aus den Wolken klaust.
Der mit dem und dieser tuts dir gleich,
wer Wind saet wird Sturm ernten.
An erfinderischen Lügen bist du reich,
wenn es einen Gott gibt, wird er es schon wenden.
Mit Qualen sollst du Leben und verenden,
und meine Worte bleiben stumm.
Den kein Mensch wird es je beenden,
und dein Wissen bleibt ein Irrtum.
So lächle und nicke ich dir zu,
während du über jeden was zu berichten weisst.
Solange ich nicht das gleiche tu,
bis die Schlange sich selbst in den Schwanz beisst.