Phönix

Auf Erden verweilt, doch lange nicht gelebt,
am Rande des Todes, im Lebenden Kleid.
Keinen Meter bewegt wenn die Erde bebt,
zu nahe lag neben Freud das Leid.
Tränen auf der Seele, doch niemand sah,
wie die Dunkelheit mir folgte.
Des Teufels krallen waren nah,
bis ein Wesen mich ins Leben holte.
Doch auch der Regenbogen braucht Regen,
um im Glanz über uns zu scheinen.
Die Sintflut lag mir auf allen Wegen,
dem ertrinken nah, wäre schlecht zu weinen.
So wäre ich ertrunken im eigenen Meer,
doch du warst die Insel voll mit Leben.
Ohne Dich wäre ich nicht mehr,
du lässt meine Seele beben.
So gabst du meiner Hülle ganz,
Inhalt der wieder dem Leben geneigt.
Heraus vom Tod zum Seelentanz,
du bist der Wegweiser, der unsere Zukunft zeigt.