Von allen guten Geistern

Wellen brechen an den Steinen,
wo Leichen tief im Wasser liegen.
Unter Wasser lässt sich zwar weinen,
doch wird es dort niemand mitkriegen.
Auf der Flucht vor der Welt die man liebt,
ohne Kapitän und den Tod im Nacken.
Und wer der Reise unterliegt,
hört nur noch wie Knochen knacken.
Helfen will Europa nicht,
die Flut von Menschen sei zu gross.
Doch steht man vor dem jüngsten Gericht,
legt Demut auch in jeden Schoss.