Ohne Wiederkehr

Es kräht der Hahn, dir zum Grusse,
morgens früh zur Aufstehzeit,
aus dem Bett gekrochen,
machst du dich für uns bereit.
Der Tag ist längst schon angebrochen,
dieser beginnt schon vor dem Krähen,
denn die Zeiten sich verändern
und wie ernten was wir säen.
Die Welt in unsern Händen liegt,
zerstörerisch wir sie einnehmen,
bis sie uns ihr Gestirne zeigt
und wir niemals wiederkehren.

Eine Welt

Ich hab mir meine Welt erdacht,
als ich heute aufgewacht.
War der Gedanken frei,
und als ich dann auch bei,
der liebsten Mein,
so schnell wollte sein.
da lag dann nicht,
dass meine Gesicht,
neben meiner liebsten und
meine Hand sie wurde rund.
So nahm ich aus dem Besteck,
Messer und Gabel ausgestreckt.
Die beiden Gebeine waren still,
sie wissen noch nicht was ich will.
So zieh ich weg diesen Dreibeiner,
ich stellte fest, er war ein weiner,
denn als ich zog, den ersten Schnitt,
weinte er ganz leise mit.
So brate ich die Sünder mein
und bitte zum gedeckten Tischelein.
So wird die liebste Mein,
niemals mehr die deine sein.
Und der Tisch war schön gedeckt,
selbst der liebsten hat es geschmeckt.
Auch bald wird diese klein,
ein letztes Mal, um ihr Leben schrei'n.

Muttererden

So standen wir im tiefen Tal,
und die Welt schien tot und kahl.
Die Menschheit hat ihr Leid getan,
Natur so schön, ein Lebenlang.
Doch dies nur ohne Menschen gleich,
so bliebe sie, an Leben reich.
Dies ist der Grund in diesen Zeiten,
lässt Sie uns gar langsam leiden.
So zeigt sie uns, ihr Gesicht,
dies ist das wahre jüngst Gericht.